#DiBiAMAS Digitale Bildung in Amberg und Amberg-Sulzbach
#DiBiAMAS  Digitale Bildung in   Amberg und  Amberg-Sulzbach

Didaktische Grundlagen

An dieser Stelle entsteht eine Sammlung von Modellen, die versuchen, der Flut an Angeboten Struktur und didaktische Fundierung zu verleihen. Bei den aufgeführten Modellen gilt eines - wie bei allen pädagogischen Entscheidungen: Kinder und Lehrkräfte müssen im Mittelpunkt stehen. 

 

Der CEO des größten Handelskonzerns der Welt "Alibaba" Jack Ma wurde auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos gefragt, wie er - als ausgebildeter Englischlehrer - zum Thema Bildung steht. Ma antwortet überraschend direkt: „Ändern wir nicht wie wir unterrichten, dann haben wir in 30 Jahren große Probleme.“

 

Er begründet seine Aussage mit der Digitalisierung, die in den nächsten Jahren bis zu 800 Millionen Arbeitsplätze vernichten könnte. „Wir können Kindern nicht beibringen, mit Maschinen zu konkurrieren.“ Weiter führt Ma aus, dass das Bildungssystem darauf basiere, das Wissen der vergangenen 200 Jahre zu vermitteln. Für die Zukunft gleiche das aber einer Bankrotterklärung. Jack Ma spricht sich dafür aus, dass Kinder etwas lernen sollen, was Maschinen niemals können und was sie von diesen unterscheidet - auch in Zukunft. Als Beispiele nennt er “Werte, Überzeugung, unabhängiges Denken, Teamwork, Mitgefühl – Dinge die nicht durch reines Wissen vermittelt werden. Alles was wir lehren, muss unterschiedlich von Maschinen sein. Wenn es Maschinen besser können, müssen wir darüber nachdenken.“

Die Future Skills beschreibt Prof. Dr. Andreas Schleicher von der OECD so:

Mit dem Job-Futuromaten können Sie überprüfen, welche Berufe oder Tätigkeiten schon jetzt von einem Roboter erledigt werden könnten und wie wahrscheinlich die Automatisierbarkeit in Zukunft sein wird:

 

https://job-futuromat.iab.de/ 

 

 

 

Bildung im Zeitalter zunehmender Digitalität bedarf also eines ganzheitlichen Wandels:

 

Softskills von heute müssen zu Hardskills von morgen werden. Die bloße Anwendung digitaler Tools oder gar die Technik alleine machen diesen ganzheitlichen Wandel nicht aus. Kinder benötigen Methodenkompetenz und eigenen Handlungsspielraum. Wir müssen ihnen die Möglichkeit geben, den eigenen Lernprozess gestalten zu können, so weit wie möglich selbstorganisiert und selbständig zu lernen.

 

Digitale Werkzeuge unterstützen uns auf diesem Weg!

 

 

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CC by Birgit Härtl, Stephan Tischer, CC by NC-SA 4.0